STRAFENDE GESELLSCHAFT
JURISPRUDENZ II
14. SEPTEMBER, DORTMUND

 

Nina Glockner, Künstlerin, Amsterdam, Niederlande, und Wien, Österreich

Ulrike Möntmann, Künstlerin, Amsterdam, Niederlande, und Wien, Österreich

Peter Budde, Rechtsanwalt und Notar, Dortmund, Deutschland

Sabrina Kimmeskamp, Rechtsanwältin, Dortmund, Deutschland

 

 

Beim zweiten Komplizinnentreffen der Jurisprudenz sprechen Möntmann und Glockner die Jurist_innen Peter Budde und Sabrina Kimmeskamp in Dortmund. Die Jurist–innen erläutern juristische Begriffe und die Auslegung richterlicher Anwendung von Gesetzesnovellen im GG (Grundgesetz), StGB (Strafgesetzbuch), JGG (Jugendgerichtsgesetz) und im BtMG (Betäubungsmittelgesetz).

 

 

GEWALT UND DROGENABHÄNGIGKEIT IM KONTEXT

 

Die Auseinandersetzung mit den Straftaten einer Drogenabhängigen und die hiermit verbundenen gesellschaftlichen Konsequenzen visualisieren den sogenannten Drehtüreffekt bei sich wiederholenden Delikten und Verurteilungen zur Gefängnishaft. Strafmaß und Gesetzesnovellen, auf denen richterliche Urteile basieren, entsprechen dem Zeitgeist (Chronologie der betreffenden Jahreszahlen und Alter) der Gesetzgebung in Deutschland zwischen 1976 – 2016.

 

 

 

 

Vgl.: Ulrike Möntmann THIS BABY DOLL WILL BE A JUNKIE – Kunst und Forschung: Projektbericht über Abhängigkeiten und Gewalträume. Einführung: Peter Weibel. Erschienen in der Edition Angewandte, De Gruyter, 2018, Seite 296 -297

 

Vgl.: DIAGRAMM STRAFTATEN I