THIS BABY DOLL WILL BE A JUNKIE ist ein audio-visuelles Porträt von in Europa lebenden, drogenabhängigen Frauen.

DER ISOLIERTE RAUM – Seit 2004 wurde das Projekt in vier Gefängnissen und zwei therapeutischen Einrichtungen für Drogenabhängige in Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz, Kroatien und Österreich durchgeführt: Gemeinsam mit jeweils einer kleinen Gruppe von inhaftierten, drogenabhängigen Frauen werden deren Biografien in bündiger Form erarbeitet und eine Serie identischer Porzellan-Baby Dolls produziert, die diese Statements – im Originalton der Frauen – über ein Audiomodul aussprechen.

DER KULTURELLE RAUM – Eine Serie Baby Dolls, die jeweils eine vollständige Biografie repräsentiert, wird in einer kulturellen Institution des entsprechenden Landes ausgestellt. Parallel dazu findet ein Expert Meeting statt, in dem sich Personen aus Kultur, Subkultur, Politik und Wissenschaft mit den Themen des Projektes auseinandersetzen.

DER ÖFFENTLICHE RAUM – Anschließend werden die Baby Dolls im öffentlichen Raum der jeweiligen Stadt gedropt, d. h., an den Orten ausgesetzt, die real oder symbolisch zum Lebensbereich der Biografinnen gehören, und dort ohne Aufsicht hinterlassen. Jede Baby Doll trägt am Handgelenk ein Label mit dem Hinweis auf diese Website.

DER VIRTUELLE RAUM – Diese Website macht das Projektarchiv zugänglich: Den einzelnen Personen, vertikal aufgelistet, sind die entsprechenden Detailinformationen – Matrix-Fragment, biografischer Satz und Audiofragment, geographische Verortung etc. – horizontal zugeordnet. Unter »Info« erscheint das Gesamtbild und die Beschreibung der jeweiligen Kategorie.